Wie funktioniert ein Überlaufpool?

Wie der Name schon sagt läuft beim Überlaufpool das Beckenwasser über den Beckenrand über, also ist bis zum Überlaufen befüllt. Traditionell läuft das Wasser über die Überlaufrinne, die das ganze Becken umrandet. Wasserspiegel, Beckenrand und Poolumrandung bilden eine Fläche auf einer Höhe.

Das Wasser wird gleichmäßig von mehreren Düsen – entweder im Beckenboden eingebaut oder eine Kombination aus Bodendüsen und Düsen in der Beckenwand- über den Beckenrand gedrückt. Dort wird es von der Überlaufrinne gefangen, anschließend landet es in dem Schwallwasserbehälter und kommt gereinigt wieder in den Pool zurück.

Genau in diesem Schwallbehälter befinden sich Sonden, die den Wasserstand messen und Wasserverluste ausgleichen. Bei einem niedrigen Wasserstand aufgrund der Oberflächenverdampfung oder einer intensiven Nutzung wird automatisch Wasser nachgefüllt.

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Dadurch liegt das Wasser ruhig im Pool und bildet eine Einheit mit der angrenzenden Poolterrasse. Darum ist die Beckenhydraulik dieses Systems technisch aufwendiger als die eines Skimmerbeckens und daher auch kostenintensiver. Preistreibend sind dabei hauptsächlich der Schwallbehälter, die Rinne selbst und die Steuerung.

Zumeist werden Überlaufrinnen mit einem Rost oder unter einem Stein abgedeckt. Die Überlaufrinne wird auf  eine Toleranz von max. ± 1,0 mm justiert, sodass das Wasser regelmässig darüber läuft.

Ferner gibt es andere Bauarten von Überlaufbecken, und zwar mit verstecktem Unterlauf, mit erhöhter Überlaufrinne oder die Königin der Überlaufpools: der Infinity Pool mit Überlaufkannte. In diesem Fall hat man den Eindruck, als würde das Wasser bis zu Horizont in der Unendlichkeit verschwinden – daher auch das englische Wort. Das Wasser verschmilzt mit dem Hintergrund und infolgedessen entsteht ein Gefühl von Grenzenlosigkeit.

Vorteile eines Überlaufpools

kann bei jeder beliebigen Beckenform angewendet werden, auch bei Becken mit Rundungen. 

ruhigeres Wasser und keine Reflexionswellen

das Schwimmen fällt leichter

weniger Verschmutzung der Wasseroberfläche

optisch ansprechenderes Erscheinungsbild

keine Schmutzablagerungen an der Wasserlinie

minimale Reinigungsaufwand

ideale Beckenhydraulik für hervorragendes sauberes Schwimmbadwasser

Nachteile eines Überbeckens

technisch aufwendiger und daher kostenintensiver

braucht mehr Platz für den unterirdischen Schwallwasserbehälter

lässt sich nicht als Selbstbaupool umsetzen

Hoffentlich haben wir aufgeklärt, was ein Überlaufpool ist und wie er funktioniert. Auf jeden Fall lassen sich RENOLIT ALKORPLAN Folienbecken sowohl als Skimmerbecken als auch als Überlaufbecken bauen.

Für die kostenaufwändigere Variante des Überlaufpools, also einen Infinity Pool, bietet sich am besten die RENOLIT ALKORPLAN TOUCH hochwertige Premium Schwimmbadfolie an

Wieso denn? Ganz klar, weil sie auf der Überlaufkannte einfach viel besser als eine einfarbige Poolfolie wirkt. Das Wasser geht über die texturierte überlaufkannte runter wie Öl.

Kurz gefasst sind also Überlaufbecken durch den höheren Herstellungssaufwand eine Lösung der Oberklasse für den privaten Poolbesitzer, aber immerhin mit der korrekten Beratung machbar. Sind Sie auf der Suche nach einem kompetenten Poolbauer, der Ihr Traum vom Überlaufpool verwirklichen kann? Wir helfen Ihnen dabei, einen in Ihrer Nähe zu finden.